Die eigenen Grenzen erkennen!

Ha, ich bin so ein liebenswürdiger Mensch, achte immer auf meine Mitmenschen und bin immer darauf bedacht, dass es anderen gut geht! Ich sehe schon im Vorfeld, wann Hilfe angebracht ist und stelle mich bereitwillig zur Verfügung, noch bevor ich gefragt werde.

Frau erkennt ihre Grenzen nicht

Das Gefühl, für andere da zu sein!

Manchmal erkennen wir gar nicht, dass wir so in unserem Arbeitstrott drin sind, dass es uns nicht auffällt, dass wir immer mehr unsere eigenen Bedürfnisse zurückstellen, oft zu Gunsten anderer.

So erging es auch Erika. Sie brauchte das Gefühl, das andere ihr dankbar waren, weil sie sich für sie einsetzte. Es war wie eine Droge. Dass sie selbst kein eigenes Leben mehr hatte, fiel ihr nicht auf. Wohl, dass sie in letzter Zeit so erschöpft war, schlecht schlief und sich morgens wie „gerädert“ vorkam.

Irgendwann machte ihr Körper nicht mehr mit und meldete sich mit vielen kleinen Anzeichen, wie Bluthochduck, Kopf- und Gliederschmerzen.

Warum überschreiten manche Menschen ihre psychischen Grenzen?

Was veranlasst dieMenschen dazu, ihre eigenen Bedürfnisse ständig zurückzustellen und welchen Nutzen haben sie davon? Nun ja, es tut natürlich gut, wenn wir sehen, dass andere sich freuen. Es streichelt unsere Seele! Und weil es so guttut, stellen wir unsere eigenen Bedürfnisse immer mehr zurück. Schließlich werden wir reichlich von unseren Mitmenschen belohnt, oder?

Das ist ein folgenschwerer Irrtum! Denn eigentlich weint unsere Seele schon längst und wir glauben, dass wir sie mit unserer ständigen Grenzüberschreitung trösten können. Das Lob von außen tut uns so gut! Das funktioniert aber nur für einen kurzen Zeitraum. Und der wird leider immer kürzer und braucht neues Futter.

Es ist, als wenn wir immer weiter essen,

obwohl unser Magen schon längst rebelliert.

Wir verlieren dabei immer mehr an Lebenskraft und leider merken wir das oft zu spät.

Ständige Grenzüberschreitungen bedeutet, dass wir irgendwann nicht mehr spüren, dass wir auch noch da sind mit unseren Träumen, unseren Zielen und unseren Visionen. Längst haben wir aufgehört, darüber nachzudenken, was w i r eigentlich wollen, was u n s wichtig ist.

Schau genau hin?

  • Fällt es dir oft schwer, anderen einen Wunsch abzuschlagen?
  • Arbeitest du manchmal sehr lange, ohne Pausen zu machen, und stellst am nächsten Tag fest, dass du dann nicht leistungsfähig bist?
  • Gibst du oft mehr, als im Nachhinein gut gewesen wäre?
  • Fühlst du dich bisweilen wie gezwungen, anderen zuzustimmen und sie in ihrer Anschauung zu bestätigen?
  • Kümmerst Sdu dich manchmal um die Probleme anderer und stößt auf Ablehnung, wenn du Lösungsvorschläge machst?
  • Isst du häufig mehr, als dir guttut?
  • Nimmst du die Anliegen anderer wichtiger, als deine eigenen?

Was ist es denn, was d i c h glücklich macht? Was bringt d e i n  Herz zum Klingen?

Vielleicht erinnerst du dich an Situationen, in denen du richtig glücklich warst? Was war da anders? Was hat d e i n e Seele gestreichelt, sie getröstet?

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